Buddhist Institute of Tibetan Art (BINTA) in Braunschweig

 

Inzwischen kommt er fast jährlich ins Buddhistische Zentrum Braunschweig, um dort die Kunst des Statuenbaus an interessierte Diamantwegbuddhisten weiterzugeben. Die Ausbildung zum Statuenbauer dauert etwa 6-10 Jahre. In Absprache mit Lama Ole Nydahl werden für die Diamantwegszentren Lehmstatuen auch von fortgeschrittenen Schülern in Braunschweig gefertigt.

Wir möchten das Wissen um die überlieferte tibetische Kunst in Form von künstlerisch-praktischen Kursen lebendig halten und in Übereinstimmung mit dieser Tradition künstlerisch weiterarbeiten. Zu diesem Zweck haben wir ein Institut gegründet, das uns den Rahmen für diese besondere Aktivität bietet. BINTA befindet sich im Buddhistischen Zentrum Braunschweig.

Im Austausch mit Lama Ole können so Statuen entstehen, die dem Ausdruck der Karma Kagyü Linie entsprechen. Beim Statuenbau stehen dabei das Erlernen der Ikonometrie (Lehre der Maße und Proportionen) und der Ikonografie (Methode der Bestimmung und Deutung von Motiven in der Bildenden Kunst) und des plastischen Modellierens im Vordergrund. Beim Statuenbemalen ist ebenfalls die Ikonometrie von großer Bedeutung sowie eine konzentrierte Zeichnung und Linienführung. Neben den von befugten Lehrern geleiteten Kursen müssen die Studierenden ihre Fertigkeiten ausdauernd üben. Es ist ein langer Weg, den wir betreten haben. Mit dem Wissen um die Formen und Proportionen können langfristig sowohl Ton- als auch Bronzestatuen in Europa gefertigt werden.